VOR ORT

VOR ORT ist ein Begriff aus der Bergmannssprache und bezeichnet den Arbeitsplatz unter Tage im Abbau des Streckenvortrieb. Ich verwende den Begriff VOR ORT im Zeichen des Strukturwandels.

Für seine Familie, Freunde und andere Menschen endete VOR ORT am Förderturm, dem sichtbaren Punkt /Wahrzeichen einer Zeche. Mit diesem sichtbaren Wahrzeichen, dem Förderturm, arbeite ich. Er ist der Punkt, den alle Menschen in der Region gemeinsam haben.

Dimension N

Alle Museen sind miteinander über die Dimension N verbunden. Gedankenblitze huschen von Bilbao nach Paris nach Unkel. Die Gedanken sind frei.

Technik: Tusche, Edding, Feder, Gouache, Farbstifte auf Aquarellpapier
Größen: 100 x 70 / 80 x 60cm

Die Form des Wassers

Der Fluss bestimmt die Siedlung und Gesellschaft. Der Fluss selber ändert sich nicht, aber das drumherum, die Menschen, die Städte, die Landschaft und die Vorstellungen.

Fluss des Wassers

Die Vorstellungen von Dingen und Gegenständen sind sehr persönlich und haben mit einem Foto der Realität wenig gemein. Das Gesamtbild der Erinnerung setzt sich aus einer Vielzahl von Einzeleindrücken zusammen.
Der Ria de Bilbao ist der Lebensfluss von Bilbao. Der Fluss scheint statisch zu sein, er lässt aber tatsächlich Veränderungen in den Vorstellungen zu.

Dimension N

Zu Grunde liegt die Vorstellung von einem schweren Körper, der in ein Sternenfeld hineinfliegt, die Schwerkraftverhältnisse verändert und Raum und Zeit dehnt. Es gibt unendliche Wirklichkeiten und unsere Welt bewegt sich in diesen Wirklichkeiten. Alles ist möglich in unserer Vorstellung.

Licht und Luft

Der Bau des Guggenheim Museum hatte eine direkte Wirkung auf die fast mittelalterliche Gesellschaftsstruktur Bilbaos, weil der mutige Bau des Architekten Frank Gehry lichtdurchflutet mit bekannten Formvorstellungen bricht (Dekonstruktivismus). Er hat gesellschaftliche Gruppen und Unternehmer bewogen, Mut zu zeigen. Als das Museum gebaut wurde, gab es dort noch eine Spätform der Blutrache. Das hörte danach auf.

Sein und Zeit

Das Sein an sich ist keine statische Angelegenheit. Es hat eine zeitliche Dimension aus dem Zusammenspiel von zeitlichen Abfolgen. Wenn wir uns dem Gebäude nähern, wird es eine Abfolge von Ansichten, die sich zu einem Gesamtbild für den Betrachter zusammensetzen. Die Vorstellungen von Dingen und Gegenständen sind sehr persönlich und haben mit einem Foto der Realität wenig zu tun. Das Gesamtbild der Erinnerung setzt sich aus einer Vielzahl von Einzelendrücken zusammen.

Sie tanzen in den Wellen, sie tanzen im Wind

Das Wasser, das wir hier als Symbol sehen, hat eine eigene Dynamik und eine Form, die wir nicht mit rechten Winkeln und/oder definierten Farben erfassen können.

Serie: Rhein und Sein - 2020

Der Fluss beeinflusst das Denken und Fühlen der Menschen, die an seinem Ufer leben.

Technik: Gouache, Kreide, Ink auf Aquarellpapier
Größen: 50 x 70 cm 

Serie: Kohle, Eisen, Feuer, Stahl
Das Ruhrgebiet im Wandel der Zeit - ein Rückblick in meine eigene Geschichte.

Macht und Zeit – Der Förderturm ist ein Sinnbild der Kohle- und Montanindustrie.
Diese Industrie hat die Gesellschaft und ihre Vorstellungen und die Politik dominiert.

Technik: Art Pen Ink auf Aquarellpapier
Größen: 50 x 70 cm

Serie: Himmel?!

? Was passiert, wenn man den Menschen ihr ursprüngliches Denken und ihre Gewohnheit nimmt? Wie wirkt der leere Raum auf den Menschen, ohne Ablenkung, Bilder und Bildnisse? Nehmen wir Menschen Bilder oder verändern die Bilder, verändern wir die Sichtweisen und das Denken!

Bildersturm - 2017

Eine Rauminstallation über 3 Etagen

Technik: Art Pen Ink / Aquarellstifte auf Aquarellpapier 
60 x 80 cm - Art Pen Ink auf Aquarellpapier / Graphit auf Transparentpapier

Wir sehen die Dinge nicht, wie sie sind. Wir sehen sie so, wie wir sind. (Anais Nin)

Zyklus: Zwischenwelten

Barbara Schwinges beschäftigt sich leidenschaftlich und aus verschiedenen Perspektiven mit dem Spannungsfeld Mensch und Raum. Architektur in ihrer Wechselwirkung auf den Menschen ist eines ihrer Kernthemen: Der Mensch wirkt auf den Raum und umgekehrt. Raum kann Raum geben, begrenzen, einengen, Sichtweisen verändern, Horizonte eröffnen oder die Sicht verstellen… (Irina Wistoff, Museumspädagogin)

Technik: Art Pen Ink auf Aquarellpaper (Raum?! I zusätzlich mit Gouache und Raum?! V auch mit Kreide)

Serie: Licht und Schatten - 2010

Technik: Gouache auf Bütten

Arbeiten aus 2010